Tipps für das reden vor gruppen

Tipps für das Reden vor Gruppen

Schon während der Ausbildung kommt jeder in die Situation, vor einer Gruppe sprechen zu müssen. Fast alle Menschen befällt vor einem solchen Auftritt Lampenfieber. Während man bei einem Referat vor seiner Klasse in der Schule noch relativ entspannt ist, nimmt der Druck zu, wenn man die Gruppe nicht…

Schon während der Ausbildung kommt jeder in die Situation, vor einer Gruppe sprechen zu müssen. Fast alle Menschen befällt vor einem solchen Auftritt Lampenfieber. Während man bei einem Referat vor seiner Klasse in der Schule noch relativ entspannt ist, nimmt der Druck zu, wenn man die Gruppe nicht kennt.

Später im Berufsleben kann es immer wieder dazu kommen, dass man seine Meinung dem Vorstand oder seinen Kollegen über präsentieren muss oder Kunden in eine neue Produktpalette einführt. So abgedroschen das Sprichwort auch klingt, beim Reden vor Gruppen macht Übung wirklich den Meister. Je besser man sich auf den Vortrag vorbereitet, umso sicherer wirkt man auf das Umfeld. Wer nur selten vor einer Gruppe spricht, übt den Vortrag besser vorher mit Freunden, die ehrliches Feedback geben. Besonders wichtig ist der Einstieg in die Rede.

Auf keinen Fall sollte man mit dem Vortrag beginnen, solange sich die Zuhörer unterhalten. Zunächst einmal ist für Ruhe zu sorgen, um die Spannung der Zuhörer fesseln zu können. Für den Einstieg haben sich kleine Anekdoten oder Fragen bewährt. Das Publikum entscheidet bereits in den ersten Minuten, ob es dem Redner gerne zuhört oder nicht. Wer es schafft, die Audienz in den ersten fünf Minuten in seinen Bann zu ziehen, wird den Vortrag besser meistern als wenn sich die Zuhörer bereits nach den ersten Sätzen langweilen. Das Publikum achtet nicht nur auf die Worte des Vortragenden, sondern auch auf die Körpersprache. Keinesfalls sollte man zum Beispiel die Arme vor der Brust verschränken, da diese Geste abweisend wirkt.

Hilfsmittel für Vorträge

Keinesfalls sollte man den gesamten Vortrag in Sätzen ausdrucken und einfach vom Blatt ablesen. Wer möglichst frei redet, kann flexibel auf das Publikum reagieren. Am besten notiert man sich Stichworte auf Karteikarten um seinen Sicherheitsanker in der Hand zu haben, sollte der berühmte rote Faden reißen. Hilfsmittel wie zum Beispiel eine Moderationswand, wo die wichtigsten Schlagworte notiert werden, helfen sowohl dem Publikum als auch dem Vortragenden. Ganz wichtig ist, den Augenkontakt zu den Zuhörern zu suchen. Auch Powerpoint Präsentationen lockern einen Vortrag auf. Allerdings sollte man die Folien nicht zu voll bedrucken und gewährleisten, dass auch die Zuhörer in der letzen Reihe den Text noch lesen können.